Der Sport-Club Freiburg (SC Freiburg) wurde am 30. Mai 1904 gegründet und ist ein Fußballverein aus Freiburg im Breisgau. Sowohl die Herrenmannschaft des SC (Fußball-Bundesliga) als auch die Frauen (Frauen-Bundesliga) spielen in der ersten Bundesliga, der höchsten Spielklasse Deutschlands.
1991 wurde Volker Finke als Trainer verpflichtet, der vom 1. SC Norderstedt kam, nachdem er zuvor 1990 den TSV Havelse bis in die 2. Bundesliga geführt hatte. Mit Stefan Beneking, Jens Todt und Thomas Vogel brachte dieser noch drei Spieler aus Havelse mit. Unter Finke sollte der SC Freiburg seine bislang erfolgreichste Zeit der Vereinsgeschichte haben. Zur ersten gesamtdeutschen Saison wurde die Zweite Bundesliga in die Staffeln Nord und Süd mit je zwölf Mannschaften aufgeteilt, deren Tabellenerste in die Bundesliga aufstiegen. Nachdem der SC Freiburg zunächst Platz eins belegt hatte, zog im Laufe der Aufstiegsrunde der 1. FC Saarbrücken an ihm vorbei, womit der Aufstieg zunächst knapp verpasst wurde. Ein Jahr später belegte der Verein in der „Mammutsaison“ mit insgesamt 24 Mannschaften und 46 Spieltagen Platz eins, womit er erstmals in die Bundesliga aufstieg. Ab dem siebten Spieltag war die Tabellenführung nicht mehr aus der Hand gegeben worden. Die erste Bundesligasaison war vom Kampf gegen den Abstieg geprägt. Ab dem drittletzten Spieltag folgte eine Aufholjagd mit drei Siegen hintereinander, womit der am Saisonende punktgleiche 1. FC Nürnberg eingeholt werden konnte, der aufgrund des schlechteren Torverhältnisses absteigen musste.
Dem sehr knappen Klassenverbleib im ersten Jahr folgte 1995 der dritte Platz und damit die Qualifikation für den UEFA-Pokal 1995/96, aus dem die Freiburger in der ersten Runde gegen Slavia Prag ausschieden. In der Spitzengruppe der Liga konnte der SC sich nicht halten. Vor allem der Weggang des Spielmachers Rodolfo Cardoso konnte nicht kompensiert werden. 1997 stiegen die Freiburger erstmals ab, kamen aber nach einem Jahr wieder in die Bundesliga zurück und erreichten 2001 wieder den UEFA-Cup, aus dem sie erst in der dritten Runde ausschieden: Nach Erfolgen gegen den slowakischen Vertreter Matador Púchov und den FC St. Gallen unterlagen sie im Dezember 2001 knapp dem späteren UEFA-Cup-Sieger Feyenoord Rotterdam.
In der Liga rutschten die Freiburger derweil in die untere Tabellenhälfte. Am Ende der Saison stiegen sie ab, erholten sich aber wieder schnell - 2003 waren sie wieder oben. Die Saison 2004/2005 markierte den dritten Abstieg und die vorerst letzte Bundesligasaison. Nur drei Siege und 18 Punkte konnten während der Saison geholt werden, womit der Verein abgeschlagen auf dem letzten Platz landete. Gleichzeitig war dies die schlechteste Saisonbilanz eines Bundesligisten seit Einführung der Dreipunkteregel. 2006 schaffte der SC den direkten Wiederaufstieg erstmals nicht. 2007 wurden sie zum zweiten Mal in Folge nur Vierter.
Nach der insgesamt sechzehnjährigen Amtszeit von Trainer Volker Finke - der bislang längsten im deutschen Profifußball - wurde in beiderseitigem Einvernehmen ein Trainerwechsel zum Saisonende von 2007 beschlossen. Nachfolger wurde Robin Dutt. Auch in der ersten Saison unter dem neuen Trainer spielte der Verein um den Aufstieg mit, erreichte jedoch aufgrund einer Schwächephase zu Beginn der Rückrunde nur den fünften Platz.
2008 erlebte der SC Freiburg einen relativ guten Saisonstart; aus dem ersten sieben Spielen konnten fünf Siege und nur eine Niederlage verzeichnet werden, sodass am Ende der Hinrunde Platz drei belegt werden konnte. Nachdem die Mannschaft zum Rückrundenauftakt sechs Siege in Serie verzeichnen konnte, übernahm der SC Freiburg die Tabellenspitze. Am 31. Spieltag wurde der vierte Aufstieg in die Bundesliga und zugleich auch die Zweitliga-Meisterschaft durch einen 5:2-Auswärtssieg bei der TuS Koblenz perfekt gemacht. Der SC Freiburg war damit die erste Mannschaft, welche die neu eingeführte Meisterschale der 2. Bundesliga in Empfang nehmen durfte.
read more